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Durchbruch: Lösung für Ökostrom-Speicherung

Laut einem Bericht des Magazins „Focus“ ist es deutschen und österreichischen Forschern gelungen, eine Möglichkeit für die Speicherung von Ökostrom zu entdecken. Es gelang den Wissenschaftlern, Strom in herkömmliches Erdgas umzuwandeln. Auf diesem Weg sei es möglich die Energie aus Solar- und Windanlagen im regulären Gasnetz zu speichern.

So funktioniert die Speicherung von Ökostrom:

Um dies herauszufinden, hatten die Beteiligten in Stuttgart eine Demonstrationsanlage eingerichtet. In dieser werde zunächst Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Dies geschieht durch Elektrolyse. Der zweite Schritt entstehe aus Wasserstoff und Kohlendioxid Methan, welches der Hauptbestandteil von konventionellem Erdgas ist.

Zusammenarbeit von Forschern aus Deutschland und Österreich

Initiatoren dieses Projekts sind laut Bericht das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut IWES sowie der österreichischen Firma Solar Fuel. Solar-Fuel Chef Gregor Waldstein gegenüber „Focus“: "Während das deutsche Stromnetz mit 0,07 Terawattstunden über praktisch keine Speicherkapazität verfügt, sind in es in den Gas-Röhren und -Lagern rund 200 Terawattstunden." Er rechnete, dass dies ungefähr dem Erdgas-Verbrauch von drei Monaten entspräche.

Ab 2011 soll eine Anlage entstehen, die 10 bis 20 Megawatt deutlich mehr Strom in Erdgas umwandeln kann. Sie soll Mitte 2012 in Betrieb gehen und den in Erdgas konvertierten Strom zur Speicherung übertragen.

geschrieben am: 16.03.2010