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Stromanbieter: Ärger für die Netzbetreiber

Das „Handelsblatt“ vom Freitag berichtet, dass sich 150 deutsche Stadtwerke zusammengeschlossen haben und den Netzbetreibern E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall drohen damit die Investitionen in klimafreundliche, neue Kraftwerke einzustellen, falls die Bundesregierung im Falle einer Laufzeitverlängerung die Kernkraftwerksbetreiber nicht verantwortlich zeigt alte Kohlekraftwerke abzustellen. Es handelt sich um Kapitalanlagen in zweistelliger Milliardenhöhe.

A10 Prozent Strom von den Stadtwerken

Anhand eines Gutachtens, das am Montag von den Stadtwerken veröffentlicht werden soll und dem „Handelsblatt“ bereits vorliegt, wird berichtet, dass die längeren Laufzeiten die Vormachtstellung der vier Kernkraftwerksbetreiber auf Jahre festgelegt. Aktuell beteiligen sich die Stadtwerke mit 10 Prozent an der deutschen Energieerzeugung.

Die schwarz-gelbe Koalition gerät damit ins Hintertreffen: Ihr Vorhaben bezüglich der Umsetzung ihrer Zusage, die Laufzeiten der 17 Reaktoren bis über das Jahr 2020 hinaus zu verzögern, wird durch die Einfall der Stadtwerke behindert und erschwert.

Forderung wird kräftig unterstützt

Unterstützt werden die Stadtwerke mit ihren Forderungen vom Verband Kommunaler Unternehmen (VKU), in diesem sind 800 Stadtwerke zusammengeschlossen. Die Bundesregierung müsse sich darüber im Klaren sein, dass die Laufzeitverlängerung "einen massiven Eingriff in die Marktverhältnisse darstellt. (…) Eine Laufzeitverlängerung nimmt der Umstrukturierung der Energieerzeugung die erforderliche Dynamik", sagte VKU-Präsident Stephan Weil der Zeitung. Viele Stadtwerke haben im Zuge der erhofften Abschaffung der Kernenergie Investitionen geplant, die eine klimafreundlichere Energieversorgung ermöglichen und diese außerdem dezentraler gestalten zu können.

geschrieben am: 13.03.2010