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Frankreich: EDF streitet mit Atomlieferant

Der französische Stromversorger EDF ist derzeit in offenem Streit mit dem Atomkonzern Areva. Am 18. Januar 2010 warf EDF Areva vor, aufgrund von Vertragsverhandlungsschwierigkeiten die Versorgung der EDF-Kernkraftwerke mit Atombrennstäben sowie die Atommüllentsorgung unterbrochen beziehungsweise eingestellt zu haben. Areva dementierte: Lediglich die Entsorgung des Atommülls sei unterbrochen worden – die Kraftwerke würden nach wie vor mit Brennstäben versorgt.

Seit über einem Jahr Streit über Vertragseinigung

Ein Vertrag der 2009 als Übergangslösung galt, wollte Areva nicht für das Jahr 2010 verlängern. Seit mehr als einen Jahr verhandelt EDF nach eigenen Angaben schon über einen neuen Vertrag mit Areva. Laut der Tageszeitung "La Tribune" soll es unter anderem Uneinigkeit über die Frage geben, wieviel Geld Areva für die Verarbeitung des Atommülls von EDF in seiner Wiederaufbereitungsanlage im nordfranzösischen La Hague erhält. Es soll um einen Betrag von 800 Millionen Euro jährlich gehen.

58 Atomreaktoren betreibt EDF in ganz Frankreich. Je nach Modell müssen die Reaktoren alle zwölf oder 18 Monate mit neuen Brennstäben bestückt werden. Rund 75 Prozent des in Frankreich erzeugten Stroms stammt aus Atomkraftwerken, weshalb es in den kalten Wintermonaten öfter zu Stromausfällen kam.

geschrieben am: 20.01.2010