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75% Rückbau ostdeutscher Kernkraftwerke

Nach der Wende begann der Rückbau der stillgelegten Kernkraftwerke in Lubmin(Mecklenburg-Vorpommern) und Rheinsberg(Brandenburg) im Osten Deutschlands, und die Arbeiten sollen 2012 beendet sein. Nach Angaben von Dieter Rittscher, dem Geschäftsführer der Energiewerke Nord GmbH(EWN) sind die Anlagen bereits zu fast 75% zurückgebaut worden.

Insgesamt sechs kontaminierte Atommeiler müssen für schätzungsweise 3,2 Milliarden Euro entsorgt werden. Die Gebäude selbst sollen zum Teil neu genutzt werden, im Maschinenhaus Lubmin werden inzwischen Kranteile und Schiffsbauteile produziert. Rittscher sagte weiter, dass der Abbau aktivierter Komponenten in der Nasslegestation sei inzwischen abgeschlossen, und die Teile würden schubweise nach Lubmin produziert und dort eingelagert. Über die Nachnutzung von Lubmin beraten derzeit Experten der Technischen Fachhochschule Wildau.

Fast ein Viertel der 850 Mitarbeiter der EWN arbeiten an Fremdaufträgen wie dem Rückbau des Forschungszentrums Jülich in Nordrhein Westfalen. Darüber hinaus ist die EWN an der Entsorgung von 200 russischen Atom-U-Booten beteiligt und konzipierte ein entsprechendes Langzeitlager für 120 Reaktorsektionen. Bis 2014 ist der Bau eines atomaren Zwischenlagers geplant.

geschrieben am: 05.02.2009