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RWE will deutsches Hochspannungsnetz

Der deutsche Energiekonzern RWE will die Hoheit über das deutsche Hochspannungsnetz übernehmen. Es sollen die vier Netze von RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW zu einer landesweiten Zone für den Stromtransport kombiniert werden. Dies erklärte der Vizechef der RWE-Netztochter Amprion, Hans-Jürgen Brick, der „Financial Times Deutschland“ (18. Januar 2010). Dabei soll die Steuerung der Kraftwerksleistungen und Transportwege im gesamten Netz von RWE abgewickelt werden.

Entflechtung der Strom-Infrastruktur

Brick sagte: "Eine Zusammenlegung der Regelzonen kann unabhängig von den Eigentumsverhältnissen erfolgen.“ Zusatzgewinne wurden von ihm auf insgesamt mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr geschätzt – für alle beteiligten Konzerne.

Mit diesem Vorhaben kommen die Konzerne dem Drängen der EU-Kommission nach, welche eine Entflechtung der Infrastruktur der Energiekonzerne von Produktion und Vertrieb wünscht. RWE nutzt jetzt die Gunst der Stunde, denn zwei der vier großen deutschen Energieversorger verkaufen ihre Hochspannungsnetze an ausländische Unternehmen. Vattenfall steht in Verhandlung mit dem belgischen Betreiber Elia und einem Finanzinvestor, E.ON kurz vor Abschluss des Verkaufs an die niederländische Tennet. Bereits 2008 hatte RWE die Systemführerschaft beansprucht, wurde aber von den Konkurrenten abgewiesen.

geschrieben am: 18.01.2010