EWE-Vertrag mit Jena gelöst

4.2.2009 | Redaktion:

Der Oldenburger Energieanbieter EWE bekommt die Anteile der Stadtwerke Jena an dem Leipziger Gasimporteur VNG nicht. Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Bau und Verkehr, teilte mit, dass der Kaufvertrag zwischen der EWE, die knapp 48% an VNG besitzen und den Stadtwerken(1,04% Anteile) aufgelöst worden ist. Die VNG ist der drittgrößte Gasimporteur Deutschlands und seit längerem der Zankapfel zwischen EWE und den Jenaer Stadtwerken.

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Tiefensee begrüßte die Einigung als gute Lösung für Ostdeutschland, da sich die VNG nach der Beilegung des Konflikts nun intensiver auf ihre Zusammenarbeit mit ost-und westdeutschen Partnern konzentrieren können. Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich(CDU) zeigte sich zufrieden mit dieser Lösung, da die VNG als ostdeutsches Unternehmen erhalten werden müsse. Es sei zudem immens wichtig für den Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt, dass mehrere Anbieter aktiv sind.

Ursprünglich wollte die EWE mit dem Kauf der Jenaer Anteile die Mehrheit an der VNG gewinnen, die Transaktion wurde aber im Herbst 2008 gestoppt. Einige der 12 kommunalen Anteilseigner in der Verwaltungsgesellschaft VUB hatten gegen den Kauf geklagt. Sie besitzen zusammen 25,8% an der VNG, befürchten aber nach dem Ausstieg der Stadtwerke Jena-Pösneck und Halle um ihre Vetorechte bei Beschlüssen, die die VNG betreffen. Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter(SPD) erwartet jetzt das Angebot der VUB, das möglichst über dem der EWE liegen sollte. Ein EWE-Sprecher erklärte hierzu, sein Unternehmen wolle alle Partner beteiligen, und Tiefensee rief die VUB auf, diese Chance auf einen guten Vertrag nicht ungenutzt zu lassen. VNG-Chef Klaus-Ewald Holst erklärte kürzlich auf einer Pressekonferenz in Berlin, dass er auch weiterhin auf die Stärke und Kompetenz seiner kommunalen Partner vertraue und ihre Strukturen stabil bleiben müssten, damit ihre Sperrminorität erhalten werden könne.

 

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