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Europäischer Druckwasserreaktor geplant

In Frankreich soll Plänen des Erdölkonzerns Total und des Gasanbieters GDF-Suez zufolge ein neuer Europäischer Druckwasserreaktor(EPR) entstehen. Total wolle an diesem Projekt einen Minderheitenanteil bekommen, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber der Tageszeitung „Le Figaro“ bestätigte. Darüber hinaus sei ein weiterer Druckwasserreaktor in Abu Dhabi im Gespräch, und die Beteiligung an EPR könne sich bei den Verhandlungen durchaus positiv auswirken.

Derzeit beraten die Energieversorger Total, GDF-Suez und der Atomkonzern Areva über den Verkauf zweier EPR-Reaktoren an das Emirat. Bereits 2008 hatte Total-Chef Christophe de Margerie angekündigt, dass der Konzern verstärkt mit Atomkraft arbeiten wolle. Der zweite EPR wird Pressemeldungen zufolge im Norden Frankreichs in den Ardennen gebaut. Der Stromlieferant Areva hatte den Druckwasserreaktor gemeinsam mit dem deutschen Konzern Siemens entwickelt. Einer wird derzeit in Finnland errichtet, ein anderer im französischen Flamanville am Ärmelkanal.

Angaben des Energieanbieters EdF zufolge wird der EPR in Flamanville sehr viel mehr kosten als ursprünglich geplant. Die Endsumme liegt bei 4 Milliarden Euro, das bedeutet eine Zusatzinvestition von 20%. Sowohl in Finnland als auch in Frankreich gehen die Bauarbeiten nur langsam voran, sodass die beiden Kernkraftanlagen frühestens 2012 an den Start gehen können.

geschrieben am: 29.01.2009