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Werbung für Wärmepumpe oft unrealistisch

Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen (NRW) erklärt, sind die Werbeversprechen bei Wärmepumpen oft irreführend und fern jeglicher Realität. Dabei werde mit Werten geworben, die bei vielen Häusern nicht zu erfüllen sind, und diese falsche Werbung schade dem Image der Wärmepumpe.

Unter bestimmten Bedingungen ist die Wärmepumpe ökologisch und rechnet sich

Viele Hersteller, Fachfirmen aber auch Energieanbieter werben online mit Versprechen wie "Nie mehr Heizkosten" oder "Heizkosten auf ein Viertel reduzieren" für die Wärmepumpe. Gutgläubige Bauherren und Hausbesitzer investieren dann oft gutes Geld in eine solche Anlage und müssen dann feststellen, dass in der Praxis weit weniger Energie und Kosten eingespart werden als gedacht, so Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Vor allem bei sanierten Altbauten habe sich die Werbung für Luft-Wasser-Wärmepumpen als übertrieben herausgestellt.

Die Anbieter werben gern mit dem Versprechen "Mit nur 25% (Strom) werden 75% kostenlose Umweltenergie in 100% Heizwärme umgewandelt", aber die Höhe der Einsparungen beim Energieverbrauch und den Kosten hängt maßgeblich von Bedingungen ab, die bei der Werbung nicht mit angegeben werden. Einen optimalen Wirkungsgrad entfalten die Wärmepumpen nämlich nur dann, wenn die Gebäude gut wärmegedämmt sind und Heizanlagen bei niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten können. Zu diesem Schluss war die Verbraucherzentrale gekommen nachdem sie die Seiten von 130 Wärmepumpen-Anbietern überprüft hatte.

Diese Grundvoraussetzungen werden meist verschwiegen, und die Verbraucherschützer betonen, dass Wärmepumpen durchaus eine ökologische und ökonomische Alternative zum Heizen darstellen, aber eben nur dann, wenn die oben genannten Grundvoraussetzungen gegeben sind. Irreführende Werbung weckt hingegen Erwartungen bei den Kunden, die im Alltag nicht umsetzbar sind. Die Käufer sind dann enttäuscht, und das Image der durchaus zukunftsfähigen Wärmepumpen nimmt Schaden, warnt die Verbraucherzentrale. Sie prüft deswegen derzeit, ob man rechtlich gegen falsche Werbeversprechen bei Wärmepumpen vorgehen kann.