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Osmose Kraftwerk erzeugt Ökostrom

Das erste Osmose Kraftwerk wurde eröffnet und produziert aus Süß- und Salzwasser Strom. Das neue Kraftwerk hat zwei wesentliche Vorteile: Es produziert saubere Energie, wodurch das Klima geschont wird und zudem verwendet es Rohstoffe, die kostenlos zur Verfügung stehen. Jedoch gibt es noch ein Hauptproblem.

Aus Süß- und Salzwasser wird grüner Strom

In Norwegen wurde nun das erste öffentliche Osmose-Kraftwerk eröffnet. Mit der Anlage will der staatliche Energiekonzern Statkraft ausprobieren, wie sich Energie aus der Vermischung von Salz- und Süßwasser erzeugen lässt.

Norwegen ist sehr stolz auf sein neues Osmose Kraftwerk, denn in Zeiten der Klimakatastrophe ist es wichtig auf saubere Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu setzen. Die Turbine der Anlage wird angetrieben, indem das Süßwasser durch eine so genannte semipermeable Membran strömt, damit die Salzkonzentration auf der anderen Seite ausgeglichen wird. Die dünne Membran ist nur für Wasser durchlässig, jedoch nicht für Salzionen. So kommt es im Salzwasser zu einem Überdruck, wodurch die Turbine in Gang gesetzt und Strom erzeugt wird.

Noch handelt es sich zwar um einen Testbetrieb, jedoch hofft das Unternehmen bis 2015 eine kommerzielle Anlage in Betrieb zu nehmen. Das Versuchskraftwerk schafft eine Leistung von 2000 bis 4000 Watt. Das reicht in etwa um eine normale Herdplatte zu heizen. Zwar ist das keine enorme Leistung, jedoch liegt der Vorteil im System, dass die Rohstoffe reichlich zur Verfügung stehen. Ein großes Osmose Kraftwerk könnte rund 10.000 Haushalte versorgen. Hauptproblem ist jedoch die Produktion der Membran. Die Technologie müsste soweit sein, dass die Membran genügend Wasser passieren lassen könnte, damit ein möglichst höher Druck aufgebaut werden kann.

geschrieben am: 24.11.2009