Unabhängige Stromnetz-Agentur gefordert

22.11.2009 | Redaktion:

Die Umweltorganisation Greenpeace ruft die Bundesregierung auf, sich stärker für die Modernisierung des Stromnetzes einzusetzen und fordert eine unabhängige Netzagentur, die eine staatliche Beteiligung von mindestens 50 Prozent an den Übertragungsnetzen garantiert. Auf diese Art sollen Blockaden der Energiekonzerne aufgelöst werden.

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Stromnetze müssen modernisiert und stärker kontrolliert werden

 
Nach dem EU-Recht ist eine staatliche Kontrolle der Netze möglich, und Andree Böhling betont, dass die Bundesregierung die Netze dringend weiter ausbauen lassen müsse um den Ausbau der regenerativen Energien voranzutreiben. Nach Angabe von Greenpeace muss der Anteil der erneuerbaren Energien in den EU-Ländern bis 2050 auf bis zu 90 Prozent steigen, damit der Klimaschutz effektiv wird. Dazu seien allerdings hochmoderne Stromnetze erforderlich, die beispielsweise den Bedarf und die Produktion von Solar- oder Windenergie aufeinander abstimmen und extreme Wettersituationen ausgleichen können.
 
Die notwendigen Technologien sind laut Thomas Ackermann vom Ingenieursbüro Energynautics vorhanden, aber den Energieunternehmen fehlen die Anreize, diese auch einzusetzen. Darüber hinaus sei ein europaweiter Netzverbund wichtig um erzeugte Energie über weite Strecken leiten zu können, zum Beispiel Solarenergie aus Nordafrika. Greenpeace schätzt, dass die EU-Länder bis 2050 insgesamt 209 Milliarden Euro in ihre Netze investieren müssen. Wenn diese Kosten mit dem Strompreis verrechnet werden, kostet jede genutzte Kilowattstunde 0,15 Cent mehr.

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