Ökostrom: Offshore-Windpark Riffgat geht ans Netz

Ökostrom: Offshore-Windpark Riffgat geht ans Netz

12.2.2014 | Redaktion:

Mit einer Verspätung von ca. einem halben Jahr geht der Offshore-Windpark Riffgat ans deutsche Stromnetz. Bislang hatte ein Stromkabel gefehlt, weshalb der Park anstatt Strom ins Netz einzuspeisen, selber Strom verbraucht hat und somit Mehrkosten in Höhe von ca. 100 Millionen Euro verursachte. Betreiber sind der Energieversorger EWE und das Windpark-Planungsunternehme Enova.

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Ökostrom: Offshore-Windpark Riffgat geht ans Netz

Problem-Windpark mit enormen Mehrkosten


Der in der Nähe von Borkum gelegene Offshore-Windpark Riffgat soll heute ans Netz gehen - mit einer Verspätung von einem halben Jahr und Mehrkosten von rund 100 Millionen Euro. Neben einigen kleineren Problemen, wie beispielsweise den Befürchtungen der Fischer vor Verdienstausfällen durch den Bau, sorgte die Verzögerung bei der Verlegung des Hochspannungskabels ans Festnetz für Schwierigkeiten. Der Netzbetreiber Tennet war im Rahmen der Verlegung auf mehrere Tonnen Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen, die zunächst aufwendig entsorgt werden mussten. Betreiber des Windparks sind der Energieversorger EWE und der Windparkplaner Enova. Die 30 Anlagen des Parks sollen rund 120.000 Haushalte mit Strom versorgen können.

Windpark als Verbraucher anstatt als Erzeuger


In dem Verzögerungszeitraum von ungefähr einem halben Jahr hat der Windpark Strom verbraucht und nicht erzeugt und wurde deshalb zu einem Symbol für die Schwierigkeiten einer Energiewende auf Basis von Offshore-Stromerzeugung mittels Windparks. Die Verantwortung für die entstandenen Mehrkosten wollen weder die EWE noch Tennet auf sich nehmen. Laut Tennet sorgte die Planung der Seekabeltrasse durch die Betreiber für die Mehrkosten. EWE hingegen verweist auf einen verspäteten Bergungsbeginn der Munition und nicht eingehaltenen Terminabsprachen.

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