Heizölpreise

Heizölpreise

Den flüssigen Brennstoff, der aus schwer entflammbaren Anteilen des Erdöl hergestellt wird, gibt es in den Sorten von „leicht“ bis „extra schwer“. Jede Kategorie beinhaltet unterschiedliche chemische Eigenschaften und Stoffanteile. Heizölpreise werden an speziellen Börsen täglich neu gehandelt. Dabei orientiert sich der Heizölpreis international an einem starken Markt. Die allgemein übliche Handelsbezeichnung für Heizöl lautet: Industrial Gasoil = IGO. Heizöle werden zu je 1000 Kilogramm pro US-Dollar dotiert.

Berechnung für die Heizölpreise



Interessant für Sie ist, dass bei der Ermittlung des Heizölpreises mehrere Faktoren eine Rolle spielen.
Neben der relativen Dichte, die identisch dem Dieselkraftstoff ist, werden auch weitere Kosten, wie zum Beispiel unter anderem Lager- und Transportkosten berechnet. Auch die jeweils ermittelten und in Rechnung gestellten Zinsen des investierten Kapitals fallen dabei ins Gewicht. Ebenfalls relevant sind natürlich auch die daraus resultierenden Steuern, die nach unterschiedlichen Gesichtspunkten abgegeben werden müssen. Dabei handelt es sich um die Energiesteuer und in Deutschland um die, zur Zeit gültige, Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Auch die Umlage zum Erdölbevorratungsverband muss als Abgabe gezahlt werden. Das Institut für wirtschaftliche Ölheizung bekommt ebenfalls ihren Beitrag.

Wie Sie wissen, sind Heizölpreise ständigen Schwankungen unterlegen, da es sich um Tagespreise handelt. Hier gelten die allgemein ökonomischen Gesetze hinsichtlich der Nachfrage, dem Angebot und dem daraus resultierendem Preis.
Wie Sie sicher auch schon festgestellt haben, können Heizölpreise innerhalb kurzer Zeit zum Teil stark differieren. Ebenso gibt es weitere Unterschiede im Heizölpreis innerhalb der bundesdeutschen Regionen. Im Großen und Ganzen ändern sich diese Preise zumeist innerhalb von Deutschland zur gleichen Zeit und in ähnlichem Maße.

Heizölpreisprognose stets unterschiedlich



Interessant ist, dass die Prognosen für die Heizölpreise sich vor allem an die Richtlinien des US-amerikanischen Marktes anpassen. Dort spielt das Wetter in Hinsicht auf die Preisregulierung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Während es sich im Nordosten der USA leicht erwärmt, fallen auch die Preise für das Heizöl. Dementsprechend wird der Heizölpreis auch an den Börsen niedriger gehandelt.
Auch Sie haben sich sicher, falls sie abhängig vom flüssigen Brennstoff sind, schon im Herbst einen beachtlichen Vorrat angelegt. Nun hat der Winter härter zugeschlagen, als vorher angenommen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Heizölpreise. Angesichts der Lage auf den internationalen Märkten, sollten Sie aufmerksam die Medien verfolgen, zu welchem Zeitpunkt der Nachkauf von Heizöl anzuraten ist.
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