Visbreaking erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Visbreaking?

Visbreaking ist ein chemisches Verfahren, dass zur Erdölverarbeitung eingesetzt wird und eine Variante des Crackens darstellt. Allgemein werden durch das Cracken Kohlenwasserstoffketten verkürzt und dadurch ihr Wert für den Markt gesteigert. Zu den Produkten der kurzkettigen Kohlenwasserstoffen gehören leichtes Heizöl, Benzin und Dieselkraftstoff.
Das Visbreaking stellt ein Verfahren des thermischen Crackens dar, bei dem langkettige Kohlenwasserstoffe durch Erhitzen unter hohem Druck brechen. Durch das Visbreaking wird die Viskosität der eingesetzten Stoffe herabgesetzt. Diese verwendeten Stoffe sind meistens Vakuumrückstände, die bei der Vakuumdestillation entstehen, oder atmosphärische Rückstände. Diese Rückstände werden zunächst auf etwa 200 Grad Celsius vorgewärmt.

Visbreaking als Produktionsschritt der Erdölverarbeitung

Anschließend werden sie in einem speziellen Ofen auf weitere 450 Grad erhitzt. Weiter gelangen die Rückstände in einen sogenannten Soaker, einen länglichen Behälter, in dem das Produkt auf circa 400 Grad Celsius abkühlt. Im Folgenden wird das Produkt atmosphärisch Destilliert und so die einzelnen Komponenten voneinander getrennt. In diesem Verfahren entstehen niedermolekulare Kohlenwasserstoffe. Dazu gehört hauptsächlich das Visbreaker-Gasöl. Der nun gecrackte atmosphärische Rückstand kann zu schwerem Heizöl weiterverarbeitet werden.

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