Tontrübe erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Tontrübe?

Als Tontrübe wird die Spülflüssigkeit bezeichnet, die bei Bohrungen nach Erdöl eingesetzt wird. Bei Tiefbohrungen wird ein spezieller Bohrkopf eingesetzt. Dieser Bohrkopf erzeugt im Einsatz eine erhebliche Reibungswärme, die durch die Spülflüssigkeit reduziert wird. Zudem unterstützt die Tontrübe den Abtransport des sogenannten Bohrkleins, also dem bei den Bohrungen anfallenden Gestein. Die Flüssigkeit wird durch das Bohrrohr eingepresst und tritt an der Bohrkrone aus. Die Tontrübe wird dann durch den Ringraum, das ist ein Hohlraum, der bei der Bohrung entsteht, wieder an die Erdoberfläche transportiert.

Der Einsatz von Tontrübe bei Tiefbohrungen

Um diese Funktionen zu erfüllen, muss die Tontrübe ein hohes spezifisches Gewicht und eine hohe Viskosität aufweisen, also relativ dickflüssig sein, um das Bohrklein mitreißen und durch das Bohrrohr eingepresst werden zu können. Die Spülflüssigkeit besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Zusätzlich sind gelöste Polymere, Ton oder Baryt-Mehl, ein Mineral aus der Klasse der Sulfate, in der Tontrübe enthalten.

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