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Tertiär-Verfahren erklärt von Stromvergleich.de

Was ist das Tertiär-Verfahren?

Bei den Tertiär-Verfahren handelt es sich um eine Gruppe von Vorgehensweisen, die zur Erdölgewinnung zur Verfügung stehen.

Ergänzend zu den Primär- und Sekundär-Verfahren, werden Tertiär-Verfahren eingesetzt, um das restlich vorhandene Erdöl, dass durch die ersten beiden Vorgänge nicht gefördert werden konnte, zu bergen. Durch diesen Einsatz wird die Entölung bis auf 70 Prozent steigern. Das übrig gebliebene Erdöl ist zunehmend zäh und dickflüssig. Deshalb werden hauptsächlich Verfahren angewandt, die das Öl verflüssigen, um so den Abtransport zu ermöglichen. Zu den Tertiär-Verfahren gehören folgende Maßnahmen: Beispielsweise bietet das Wärmeverfahren eine Möglichkeit die Förderungseffektivität zu steigern. Bei diesem Verfahren wird heißes Wasser oder Wasserdampf in die Lagerstätte geleitet. Dieser Prozess wird auch Dampffluten genannt. Auch das sogenannte Stickstoff- oder Kohlenstoffdioxidfluten wird als ein solches Verfahren eingesetzt.

Die Tertiär-Verfahren der Erdölgewinnung:

Dabei wird der Druck in der Lagerstätte erhöht und die Viskosität des Erdöls verringert. Das gleiche Prinzip verfolgt das Einpressen von Leichtbenzin und Flüssiggas. Um das Lösen des Erdöls von Feststoffen zu fördern, werden Polymerfluten angewandt. Tensidfluten haben eine ähnliche Wirkung und werden hier ebenfalls eingesetzt.