Steinkohleentstehung erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Steinkohleentstehung?

Bevor überhaupt an Steinkohle zu denken war, gab es einst auf der Erde riesige Sümpfe, tiefe Moore, undurchdringlichen Urwald, gigantische Bäume, die mehr als 100 Meter in den Himmel wuchsen. Dazwischen haushohe Farne, Halme, Gewächse und Sträucher, die bei tropischer Hitze, Dauerregen und hoher Luftfeuchtigkeit üppig gediehen. So sah es vor rund 300 Millionen Jahren auf der Erde aus. Das war das Zeitalter, in dem die Steinkohle entstand, das Karbon.

Zuerst starben unzählige Bäume und Farne ab und neue wuchsen. Es bildeten sich Humusschichten. Wo die abgestorbenen Pflanzen im Sumpf versanken, kam kaum Sauerstoff an die Pflanzenreste. Sie konnten hier nicht durch aerobe Bakterien - Bakterien, die Sauerstoff zum Leben brauchen - zersetzt werden. Darum verfaulten die abgestorbenen Pflanzen nicht einfach, sondern wurden zu Torf. Torf ist die erste Stufe im Prozess der sogenannten Inkohlung, der Verwandlung von Pflanzen in Kohle.

Steinkohleentstehung – Wie ist eigentlich die Steinkohle entstanden?

Später wurden die Sümpfe und Torf von Meeresmassen überflutet, die Steinkohleentstehung schritt weiter voran. Im Laufe der Jahrhunderte wiederholte sich der Prozess der verschiedenen Auftürmungen der Schichten aus Pflanzenresten und Gestein abwechselnd und der Druck presste somit langsam das Wasser aus den Torfschichten. Die Steinkohleentstehung ist der Braunkohle zu verdanken: Aus dem Torf wurde durch unterschiedlichste Einflüsse erst einmal Braunkohle. Erst in niedrigeren Gesteinsschichten, durch Druck und Temperatur verursacht, konnte Steinkohle gebildet werden.

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