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Schwefel in Rohölen erklärt von Stromvergleich.de

Was ist Schwefel in Rohölen?

Schwefel in Rohölen ist je nach Sorte, chemisch an unterschiedliche Kohlenwasserstoffe gebunden. Schwefel in Rohölen gibt es in unterschiedlichen Aufkommen.

Zum Beispiel enthalten Rohöle aus Mexiko oder Kolumbien viel Schwefel, andere sind wiederum fast schwefelfrei und kommen unter anderem aus Nigeria, Lybien und Algerien. Der durchschnittliche weltweite Gehalt von Schwefel in Rohölen liegt bei 1,8%. In Deutschland werden aus Umweltschutzgründen Rohöle mit einem Schwefelgehalt von nur mehr 1% eingesetzt. Vor allem beim Verbrennvorgang wird der Schwefel in Rohölen zu einem Schwefeldioxid verwandelt, das in Verbindung mit Wasser zu einer schwefligen Säure wird.

Schwefel in Rohölen

Diese, auch bekannt als "saurer Regen" nimmt negativen Einfluss auf unsere Umwelt. Um diesem Problem etwas entgegen zu wirken, ist der Gehalt an Schwefel in Rohölen gesetzlich vorgegeben und limitiert. Allerdings gilt diese Regelung nicht weltweit, beziehungsweise unterscheiden sich die jeweils zugelassenen Normen. Je nach Rohölsorte sind die Schwefelgehälter unterschiedlich. Es gibt extra leichte, leichte, schwere und extra schwere Rohöle, die sich entsprechend auch in der Qualität unterscheiden.