Röhrenerhitzer erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Röhrenerhitzer?

Mit dem Begriff Röhrenerhitzer werden Raffinerieöfen bezeichnet, bei denen ein Produkt, meistens Rohöl, durch Röhren geführt und durch heiße Verbrennungsgase erhitzt wird. Das Rohöl wird in dem Röhrenerhitzer auf Destillationstemperatur gebracht.
 
Es wird so weit erhitzt (über 360°), dass es zu einer Verdampfung der Bestandteile kommt. Diese Erhitzung ist eine Spitzenvorerhitzung, bevor das erhitzte Öl in seine einzelnen Bestandteile aufgetrennt wird. Während der Erhitzung entsteht ein Gemisch aus Dampf und Flüssigkeit das in einen Destillationsturm aufsteigt. In diesem Turm kühlen sich die verdampften Anteile ab und werden auf den verschiedenen Böden des Turmes wieder flüssig.
 

Raffinerieofen auch als Röhrenerhitzer bezeichnet


Der Röhrenofen sitzt zwischen dem Wärmetauscher und dem Destillationsturm, sowie zwischen dem ersten und zweiten Fraktionsturm einer Raffinerie.

Die Erhitzung in einem Röhrenofen ist Teil der Retifikation. Die Retifikation stellt als thermisches Trennverfahren eine Erweiterung der Destillation dar, wobei hier auch mehrere Destillationsschritte hintereinander geschaltet werden. Das in Erdölraffinerien angewendete Verfahren ist eine mehrstufige Destillation.


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