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Reflexionsseismik erklärt von Stromvergleich.de

Was ist Reflexionsseismik?

Bei der Reflexionsseismik handelt es sich um ein Verfahren der Seismik, welches zur Bestimmung von Schichtgrenzen im Erdinneren eingesetzt wird. Die Messungen dieser Art zielen darauf ab, aus reflektierten P-Wellen Aussagen über die Untergrundstruktur zu treffen und Grenzflächen zu rekonstruieren.

An der sogenannten Schichtgrenze wird die seismische Welle, wie ein Lichtstrahl an optischen Grenzen, bei Übergang von einer Schicht in eine andere teilweise gebrochen und teilweise reflektiert und in andere Wellentypen konvertiert.

Reflexionsseismik - was kann man damit messen?

Die Reflexionsseismik wird in der Erdöl- und Erdgaserkundung, in der Kartierung von Deponien, in der Grundwasserexploration, bei Ingenieurbauten, wie Tunnelbau und Fundationen und Naturgefahren verwendet.

Zu den Methoden der Reflexionsseismik gehört die Split-Spread-Methode, diese wird verwendet, um sich einen ersten Eindruck über den Untergrund zu machen. Im Seismogramm werden die Schichtgrenzen als Hyperbeln aufgezeigt und die Wellengeschwindigkeit der Schichten lässt sich aus der jeweiligen Hyperbelkrümmung bestimmen.

Das gängigste Verfahren ist aber die Common-Midpoint-Technik, hierbei wird die Geophonauslage von den unterschiedlichsten Punkt angeschossen. Nun werden die aufgezeichneten Spuren nach gemeinsamen Mittelpunkten zwischen Schlusspunkt und Geophon sortiert. Dann wird eine Laufzeitkorrektur durchgeführt, damit sich die Spuren konstruktiv überlagern können.