Nettoenergiebilanz erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Nettoenergiebilanz?

Jedes System braucht eine Energiezufuhr, um Energie abgeben zu können. Ob für den Bau, den Betrieb oder die Entsorgung, ein Energieaufwand ist immer notwendig, um ein System zum Laufen zu bringen oder am Laufen zu halten. Dieser Aufwand sollte die von dem System wieder abgelieferte Energie nicht übersteigen. Das Wort Bilanz stammt vom lateinischen Wort für Waage ab, die Faktoren werden also gegeneinander abgewogen.

Die Nettoenergiebilanz stellt die Energieinvestitionen in ein System der Energiegewinnung aus dem System zur Erfolgsermittlung gegenüber. Voraussetzung für die Rentabilität und die Umweltfreundlichkeit eines Energiesystems ist also eine positive Nettoenergiebilanz. Die Erstellung einer solchen Bilanz ist nicht nur für private Haushaltsbudgets wichtig, auch der Einsatz neuer Energieträger in Wirtschaft und Industrie ist abhängig von ihrer Nettoenergiebilanz. Bioethanolanlagen zeigen eine positive Energiebilanz, durch Biotreibstoffe kann auch eine positive Treibhausgasbilanz erwartet werden, die Auswirkungen auf die Ökobilanz sind allerdings fragwürdig.

Nettoenergiebilanz: energiegeladene Gewinn- und Verlustrechnung

Eine negative Nettoenergiebilanz zeigen beispielsweise reine Pumpspeicherkraftwerke, da der Aufwand für die Pumpenenergie den Energiegewinn aus der zurückgewonnenen Elektrizität übersteigt. Wie bei allen Bilanzen ist die Erstellung einer Nettoenergiebilanz für neue Systeme schwierig, da zum Zeitpunkt der Gegenüberstellung oft noch nicht alle zu berücksichtigenden Faktoren bekannt sind.

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