Net-Back-Verträge erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Net-Back-Verträge?

Bei diesen Kaufverträgen wird der Kaufpreis nachträglich retrograd ermittelt. Im Erdgasmanagement und bei Rohölkäufen kann eine Preisbildung nachträglich erfolgen. Beim Erdgas erfolgt die Berechnung im Hinblick auf die Preise der Konkurrenzenergieträger wie Heizöl oder Kohle. Bei Rohölverträgen sind die nachträglich erzielten Produktpreise die Basis für den Rohölpreis.

Jedenfalls werden zusätzlich allfällige Kosten, wie zum Beispiel für den Transport oder die Verarbeitung, sowie bestimmte Margen bei der Preisermittlung berücksichtigt. Die Net-Back-Bedingungen befreien den Hersteller der Endprodukte von fast jedem Risiko, daher kam es kurz nach der Einführung dieser Verträge zu einem Überangebot an raffinierten Fertigprodukten und damit zu einem Einbruch des Rohölpreises.

Net-Back-Verträge: Kauf ohne Risiko

Um den Risiken von Preisänderungen zwischen Rohölkauf und Produktverkauf, die bei Net-Back-Verträgen die Verkäufer zu tragen haben, entgegenzutreten, wurde der Terminhandel eingeführt. Ähnlich einem Aktienoptionsscheingeschäft werden hier im Vorhinein bestimmte Preise zu einem bestimmten Zeitpunkt vereinbart.

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