Ölbörsen erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Ölbörsen?

Seit Ende des 2. Weltkrieges wird der Ölhandel rund um die Welt in US-Dollar abgerechnet. Das für diesen Zweck verwendete Zahlungsmittel wird auch als sog. Petrodollar bezeichnet. Die meisten Länder, welche Erdöl exportieren fehlt es an gewinnbringenden Investitionsobjekten, so dass ein hoher Anteil der Dollarbestände in die USA zurückfließt. Durch die hohe Nachfrage nach dem US-Dollar erhält das Land erhöhte Seigniorage-Einnahmen.

Zudem profitieren diese von den Kapitalimporten der Ölländer. Dieses Verhalten kann auch als Bank bezeichnet, welche Schuldscheine ausgibt, die jedoch von den Gläubigern wieder beim gleichen Finanzinstitut anlegen. Durch diesen starken Dollarrückfluss kommt es verstärkt zu einer höheren Inflation sowie zu einer steigenden Verschuldung des Landes.

Ölbörsen – das Aus für den US-Dollar?

Ende 2000 begann der Irak Öl gegen Euro und nicht mehr gegen US-Dollar zu verkaufen. 2003 begann der Iran ebenfalls in Euro zu handeln und begann mit der Planung der Iranischen Ölbörse, welche 2009 umgesetzt wurde. Die Iranische Ölbörse wurde 2008 auf der Insel Kish eröffnet. Die Währung ist jedoch nicht wie zuvor eingeführt der Euro, sondern die Landeswährung, der Rial. Seit Oktober 2009 befinden sich mehrere Ölförderstaaten in Verhandlungen, um den US-Dollar als Zahlungsmittel an den Ölbörsen abzulösen.

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