Kerosin erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Kerosin?

Kerosin ist ein Luftfahrtbetriebsstoff unterschiedlicher Spezifikationen, die überwiegend als Kraftstoff für die Gasturbinentriebwerke von Düsen- und Turbopropflugzeugen sowie Hubschraubern verwendet werden. Kerosin ist jeweils ein enger Fraktionierschnitt aus dem leichten Mitteldestillat der Erdölraffination, versehen mit Additivpaketen zur Erreichung der jeweiligen Spezifikation. Die Siedekurve von Kerosin verläuft im Vergleich zu anderen Kraftstoffen recht flach.

Die Bezeichnung Kerosin stammt von dem Arzt und Geologen Abraham Gesner, der 1854 in Neuschottland aus Kohle eine leicht entflammbare Flüssigkeit gewann. Ein bei diesem Vorgang entstandenes, wachsartiges Zwischenprodukt, das bei dem Vorgang eine wichtige Rolle spielte, ist der Grund dafür, dass er die Flüssigkeit Kerosin genannt hat.

Kerosin – wozu wird es verwendet?

Kerosin wird den obersten Kolonnenböden des Mitteldestillats entnommen, welches bei der Erdölrektifikation hergestellt wird. Die Hauptbestandteile des Kerosins sind vorwiegend Alkane, Cycloalkane und aromatische Kohlenwasserstoffe mit etwa 8 bis 13 Kohlenstoff-Atomen je Molekül. Der enge Fraktionierschnitt bewirkt, dass wenig leichte und wenig schwere Kohlenstoffverbindungen im Kraftstoff vorhanden sind, weshalb dieser nicht zu früh zündet und fast rückstandsfrei verbrennt. Die meisten Moleküle zünden bei der gleichen Temperatur.

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