Kalzinierter Petrolkoks erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Kalzinierter Petrolkoks?

Kalzinierter Petrolkoks ist ein aus Erdöl gewonnener Feststoff, der ähnlich wie der aus Kohle hergestellt Koks im Wesentlichen aus Kohlenstoff besteht.

Der Ausgangsstoff zur Herstellung kalzinierter Petrolkoks sind sehr schwere Öle, die beispielsweise bei der Vakuumdestillation als Rückstand anfallen. Das Bitumen wird in einem Coker umgesetzt. Ein übliches Verfahren, um kalzinierten Petrolkoks herzustellen, ist das Delayed Coking. Beim sogenannten Cracken bildet sich neben flüchtigen Kohlenwasserstoffen, die abgetrennt werden, der Koks als Feststoff. Die rohe Form wird Grünkoks genannte und kann zur Veredelung durch eine Kalzinierung bei hohen Temperaturen weiter verarbeitet werden, also kalzinierter Petrolkoks.

Kalzinierter Petrolkoks – Was ist kalzinierter Petrolkoks?

Hierbei werden noch vorhandene Ölbestandteile verbrannt, das zurückbleibende Kalzinat besteh aus fast reinem Kohlenstoff.
Grünkoks enthält noch Kohlenwasserstoffe und wird unter anderem in der industriellen Wärmeerzeugung als Brennstoff genutzt. Seine Nutzung als Brennstoff ist wegen seiner Schadstoffanteile aber umstritten. Kalzinierter Petrolkoks wird unter anderem als Elektrodenkoks in der Aluminiumindustrie und bei der Wärmebehandlung von Stahl verwendet.

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