Hydrofining erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Hydrofining?

Das sogenannte Hydrofining wird im Allgemeinen zur Entschwefelung von Mitteldestillaten benutzt. Der Name Hydrofining bezieht sich auf die Verfeinerung bzw. Endbehandlung eines Produktes mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators. Die katalytische Entschwefelung mit Wasserstoff ist der Mineralölindustrie erst wirtschaftlich möglich geworden, nachdem ihr durch das katalytische Reformieren Wasserstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

Ein anderes Wort für das sogenannte Hydrofining ist die Hydrodesulfurierung – welche das Verfahren zur Entschwefelung von Mineralölprodukten durch Hydrierung beschreibt.

Dieses Verfahren hat erhebliche Bedeutung für die Mineralölindustrie. Hierbei werden Komponenten für die Herstellung von Gasölen hydriert, es werden aber auch Zwischenprodukte für die Weiterverarbeitung behandelt, um empfindliche Katalysatoren vor Schwefelkontamination zu schützen. Während dieses Prozesses werden nicht nur Schwefelverbindungen hydriert, Olefine, Stickstoff- und Sauerstoffverbindungen reagieren ebenso.

Was macht das Hydrofining?

Durch strenge Umweltschutzauflagen bestehen heute fast alle wichtigen mineralischen Brenn- und Kraftstoffe aus hydrierten Komponenten.

Als Einsatzprodukte können im Verfahren je nach Anforderung wahlweise Naphtha, Kerosin und Gasöle verschiedener Herkunft eingesetzt werden. Als Katalysatoren dienen Nickel-, Molybdän- oder Kobalt-Molybdän-Katalysatoren. Das flüssige Einsatzprodukt wird auf die nötige Reaktionstemperatur von ca. 320 °C bis 360 °C erhitzt und anschließend in den Reaktor geführt.

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