Flammpunkt erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Flammpunkt?

Unter dem Flammpunkt eines Stoffes versteht man die niedrigste Temperatur, bei der sich über diesem Stoff ein zündfähiges Dampf-Luftgemisch bilden kann. Er wird aber auch oft als "Flashpoint" bezeichnet. Dieser Fachbegriff kommt aus dem Englischen und bedeutet logischerweise Flammpunkt.

Der Flammpunkt ist eine wichtige Kenngröße bei brennbaren Flüssigkeiten. Mit dem Flammpunkt einer solchen Flüssigkeit wird die Temperatur bezeichnet, bei der der Druck des Gas/ Luftgemisches über der Flüssigkeit so hoch ist, dass sich dieses Gemisch mit einer Zündquelle entflammen lässt. Bei dieser Temperatur wird jedoch der Verbrennungsvorgang sofort wieder aussetzen, weil hierbei für den Fortgang dieser Verbrennung zu geringe Dampfmengen entwickelt werden.

Liegt die Temperatur unter dem Flammpunkt der Flüssigkeit, lässt sich diese nicht mit einer Zündquelle anzünden. Dies kann man z.B. mit Heizöl, dessen Flammpunkt bei ca. 55°C liegt, anschaulich darstellen. Bei Zimmertemperatur wird das Heizöl zunächst nicht mit einem entzündeten Streichholz entflammbar sein. Wenn man jedoch die Streichholzflamme lange genug an das Heizöl hält, wird der Flammpunkt erreicht werden und das Heizöl kann sich entzünden.

Dabei wird regelmäßig auch der Brennpunkt erreicht, der nur einige Grad Celsius über der Flammpunkttemperatur liegt. Das Heizöl brennt (wie alle anderen brennbaren Flüssigkeiten auch) nach dem Erreichen des Brennpunktes selbstständig weiter, auch wenn die Zündquelle entfernt wird.

Die verschiedenen Einsetzverfahren des Flammpunktes

Zur Bestimmung des Flammpunktes einer Flüssigkeit wurden verschiedene Verfahren entwickelt: Methode nach Abel-Pensky, nach Pensky-Martens, nach Marcusson und die Methode nach Cleveland.


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