Coker erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Coker?

Der Begriff Coker bezeichnet eine Raffinerieanlage, die zur Umwandlung sehr schwerer Rückstände in leichtere Produkte wie Gas, Benzin oder Petrolkoks dient. Er kommt zum Einsatz nachdem das Rohöl die Crack- Anlagen durchlaufen hat, hierbei entstehen unerwünschte schwere Rückstände wie Metallverbindungen, Schwefelverbindungen oder Stickstoffverbindungen, die unter normalen Umständen eine katalytische Weiterverarbeitung verhindern würden.

Mit dem Coker können auch schwere Rückstände noch zu verwendbaren Produkten werden


Der Coker sorgt dafür, dass selbst diese sehr schweren Rückstände noch zu verwendbaren Produkten verarbeitet werden können. Petrolkoks beispielsweise, welches im Coker entsteht, kann der Herstellung von Elektroden in der Aluminiumerzeugung dienen, wird vielfach aber auch als Brennstoff eingesetzt. Der Coker dient dazu, dass auch wirklich jedes Molekül des Rohöls verwendet werden kann, hierbei wird mit hohem Druck von etwa 30 bar gearbeitet, das Produkt gelangt danach in einen Ofen wo es auf ca. 500 Grad Celsius erhitzt wird, bei dem Eintritt in die Verkokungskammer verkokst das Produkt. Wasser und hoher Druck sorgen im Coker dafür, dass Koks herausgefiltert wird, Petrolkoks entsteht und wird zerkleinert, danach kann es entweder so vertrieben werden, oder aber noch weiterveredelt werden.

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