Breite Erdgasvorkommen in Niedersachsen

17.10.2009 | Redaktion:

In Niedersachsen liegen möglicherweise noch große, ungenutzte Erdölressourcen. Der größte Erdöl- und Erdgaskonzern der Welt, Exxon Mobil, mit Sitz im US-Bundesstaat Texas will diese Vorräte nun für einen dreistelligen Millionenbetrag Vorräte untersuchen lassen, so Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) am Donnerstag (Ortszeit) in Houston.

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Unkonventionelles Gas könnte herkömmliches Gas ablösen

Der niedersächsische Ministerpräsident ist noch bis Sonntag in den USA unterwegs und wird von einer 50-köpfigen Wirtschaftsdelegation seines Bundeslandes begleitet. Die Reise soll die Beziehungen zu amerikanischen Firmen und Hochschulen stärken und ausbauen. Im deutschlandweiten Vergleich wird sichtbar, dass Niedersachsen schon heute am meisten Erdöl und Erdgas fördert. Rund 90 Prozent der konventionellen Erdgasreserven für ganz Deutschland liegen hier und decken die Versorgung von 10 Millionen Haushalten ab.
 
Die vermuteten zusätzlichen Vorkommen sollen im Niedersächsischen Becken und in Teilen Nordrhein-Westfalens zu finden sein, und sie enthalten sogenanntes unkonventionelles Gas. Das liegt in Gestein mit besonders kleinen Poren und ist daher schwieriger zu erschließen. In 20 bis 30 Jahren dürften die leichter zugänglichen, konventionellen Gasvorkommen erschöpft sein. Wenn man die neuen Gasreserven erschließen kann, würde der Stoff noch bis zu 50 Jahre verfügbar sein, bestätige Gernot Kalkoffen, der Vorsitzende von Exxon Mobil Europa.
 
Bis zum Sommer nächsten Jahres will der Energiekonzern zehn Testbohrungen vornehmen lassen um zu prüfen, ob die angeblichen unkonventionellen Erdgasvorkommen in Niedersachsen wirklich existieren. Im westlich von Hannover gelegenen Barenburg wurde laut Kalkoffen bereits mit einer ersten Bohrung begonnen. Wenn sich die Förderung des Gases lohnen sollte, dürfte die Hauptstadt Niedersachsens zum europäischen Zentrum für den Abbau und die Versorgung mit unkonventionellem Erdgas werden.

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