Wirtschaft befürchtet Versorgungsengpässe bei Gas

4.3.2014 | Redaktion:

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland bzgl. der Krim sorgt bei deutschen Wirtschaftsverbänden für Unbehagen. Diese befürchten, dass es in Folge des Konflikts zu Versorgungsengpässen mit russischem Gas kommen kann. Als größtes Risiko werden EU-Sanktionen gegen Russland gesehen.

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Wirtschaft befürchtet Versorgungsengpässe bei Gas

Dreht Russland Gasversorgung ab?


Rainer Lindner, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft warnt davor, gegen Russland zu harte EU-Sanktionen aufgrund des Konflikts mit der Ukraine zu verhängen. Er befürchtet Liefereinschränkungen vonseiten Russlands. Russland nutze für gut die Hälfte der Gaslieferungen nach Europa ukrainische Gaspipelines. Somit sei die Ukraine ein wichtiger Transitstaat für Gaslieferungen, werde aber immer unberechenbarer. Deshalb spricht sich Lindner dafür aus, nach weiteren potenziellen Gaslieferanten für Europa zu suchen und somit die Diversifizierungen der Quellen voranzubringen. 

Eigenversorgung verringert Risiko


Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt vor lang anhaltenden Unterbrechungen der Gas- und Öllieferungen. Eine mittelfristige Unterbrechung könne Deutschland kompensieren, eine länger anhaltende jedoch nicht. Allein im vergangenen Jahr seien gut 40 Prozent des Erdgases für Deutschland aus Russland gekommen. Der Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung weist darauf hin, wie wichtig eigene Rohstoffe sind, um sich von derartigen Problemen und Krisen, wie sie gerade zwischen Russland und der Ukraine auftritt, unabhängiger zu machen. Nach Ansicht von Josef Schmid, Hauptgeschäftsführer des WEG, könnte die deutsche Eigenversorgung auf ca. 35 Prozent gesteigert werden.

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