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Gaskonzern Gazprom erzielt Profit aus Bürgerkrieg

Der russische Gasmonopolist Gazprom gab bekannt, in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres infolge des libyschen Bürgerkriegs fast eine Billion Rubel Gewinn erzielt zu haben, was einer Summe etwa 25 Milliarden Euro entspricht. Dies ist einer heutigen Pressemitteilung der dpa-afxp zu entnehmen, die sich auf Medienberichte stützt.

Instabile Lage steigerte Umsatz

Der Staatskonzern konnte dem Bericht zufolge von Exportrückgängen wegen der instabilen Lage in der arabischen Welt profitieren. Zwischen Januar und September 2011 erzielte der Energieriese einen Überschuss von 9408 Milliarden Rubel. Dies entspricht einem Plus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch in Moskau mitteilte.

Demnach wuchs das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 38,1 Prozent auf 1173,8 Milliarden Rubel und auch der Umsatzerlös legte um 31,1 Prozent auf 3296,6 Milliarden Rubel zu.

Netto Gewinn trotzdem gesunken

Trotz der gestiegenen Quartalszahlen ging der Netto-Gewinn im dritten Quartal wieder zurück, weil der Sommer warm war und die Gas-Nachfrage in Europa um 4,4 Prozent sank. Im Jahr 2011 konnte Gazprom 513 Milliarden Kubikmeter Gas fördern. Zugleich wuchsen die Reserven des Konzerns dank geologischer Erkundungen um 686,4 Milliarden Kubikmeter.

geschrieben am: 01.02.2012