Gas-Verträge mit Sibirien: Betrügt EnBW?

13.1.2012 | Redaktion:

Der drittgrößte Energieversorger Deutschlands weist die Vorwürfe eines russischen Lobbyisten heute in einer Stellungnahme zurück. Die „abenteuerlichen Vorwürfe aus Moskau“, die am 12. Januar in der Stuttgarter Zeitung laut wurden, beziehen sich darauf, Scheinverträge abgeschlossen zu haben, um an lukrative Gasgeschäfte in Sibirien zu gelangen. Beim Landgericht Karlsruhe war deshalb eine entsprechende Klage eingereicht worden.

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Gas-Verträge mit Sibirien: Betrügt EnBW?

Stellungnahme von EnBW


„In den Jahren 2005 bis 2008 hat die EnBW mit den Schweizer Firmen aus der Bykov-Gruppe Verträge im nuklearen Bereich geschlossen.“, erklärt die EnBW heute in einer Pressemitteilung. Konkret ging es in diesen Verträgen demnach zum einen um die Lieferung und Sicherung von Uran, um die Rückzahlungen eines der Eurepa gewährten Darlehens zur Entwicklung eines Monitoring-Systems für die Überwachung von Transporten nuklearer Stoffe in Russland. Das andere Thema war eine Kooperation bei dem Rückbau des Kernkraftwerks Obrigheim.
 

Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen einer EnBW-Gesellschaft und Pro Life Systems S.A. beim KWO-Rückbau gründete sich eine gemeinsame Gesellschaft. Diese sollte seinerzeit die geplanten Rückbauaktivitäten und die Entwicklung und Bündelung eines gemeinsamen Know-hows koordinieren. Diese Kooperation war damals auch in der Presse.
 

Derzeitiger Standpunkt


Die EnBW-Töchter verlangen von den Firmen des russischen Lobbyisten die 120 Millionen Euro zurück, da keine Leistung erbracht wurde. Die Gegenseite meint aber, die Lovvyarbeit in Russland sei geleistet worden und die Rückzahlung somit hinfällig. Laut EnBW haben die Vorwürfe des Russen nur taktische Gründe und „seine Argumentation soll nun offenbar nur dazu dienen, die Nichterbringung vertraglich vereinbarter Pflichten zu rechtfertigen.“

 

 

Pressebericht der EnBW vom 13.01.2011

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