RAG Austria muss Gasbohrung stoppen

1.12.2011 | Redaktion:

Der Energiekonzern RAG Austria muss die in Bayern geplanten Gasbohrungen stoppen. Unterhalb des ältesten bayerischen Naturschutzgebietes sollen in einer Tiefe von rund 1.500 Metern rund 200 bis 300 Millionen Kubikmeter Gas lagern. Diese wollte RAG Austria fördern. Doch nun stellte das Unternehmen laut einem Bericht von ‚sueddeutsche.de‘ einen Antrag auf Aussetzung des Genehmigungsverfahrens bei dem zuständigen Bergamts Südbayern.

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RAG Austria muss Gasbohrung stoppen

Verhandlungen über Alternativen



Geplant war, dass die ersten Bohrungen außerhalb des Naturschutzgebietes in einer Tiefe von knapp 1.000 Metern erfolgen sollten. Anschließend sollten die Bohrungen vertikal in Richtung Gaslagerstätten erfolgen. Allerdings regte sich gegen das Vorhaben starker Widerstand. Vor allem eine mögliche Gefährdung der Umwelt sorgt für den Protest bei Einheimischen und Umweltschützern. Am Dienstagabend fand ein Treffen statt, bei dem die Möglichkeit einer Bohrstandortverlagerung besprochen wurde. Allerdings machte RAG-Projektleiter Henrik Mosser deutlich, dass das Genehmigungsverfahren weitergeführt wird, wenn keine Einigung bezüglich der möglichen Verlagerung erzielt werden kann.


Starke Proteste sorgten für Einlenken



Nachdem im vergangenen November starke Proteste aufkamen, lenkte der Konzern ein. Die Bürger und Umweltschützer sind gegen die Gasbohrung im Naturschutzgebiet Chiemgau. Wichtig seien freiwillige Zugeständnisse, wie eine Umweltverträglichkeitsprüfung, und sowie alternative Bohrstandorte. Außerdem werden eine Erhöhung der Haftungssumme auf 250 Millionen Euro, die Kriterien bei der Standortsuche und umfangreiche Informationen für die Bürger gefordert.

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