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Ostseepipeline liefert Gas für Energiewende

Morgen ist es soweit: Die Ostsee-Pipeline geht in Lubmin bei Greifswald in Betrieb. Für Deutschland kommt die Inbetriebnahme zum richtigen Zeitpunkt, denn mittelfristig sollen besonders die Gaskraftwerke dafür sorgen, dass die Lücke bei der Stromversorgung geschlossen wird, welche aufgrund des Atomausstieges entsteht. Nach Angaben der „Welt“ wird das Erdgas der Nord Stream für die deutschen Kunden zunächst nicht preiswerter.

Lubmin: Zentrum der ökologischen Energiewende

In Lubmin steht morgen alles unter dem Motto „Erdgas statt Atomkraft“. Das Ostseebad bei Greifswald war einst der Standort vom größten Atomkraftwerk der DDR. Ab morgen verwandelt sich der Ort jedoch in ein Zentrum der deutschen ökologischen Energiewende. Denn am Dienstag weiht Angelas Merkel, Bundeskanzlerin von Deutschland, zusammen mit Russlands Präsident Dmitri Medwedew sowie den Regierungschefs aus den Niederlanden und Frankreich die neue Ostsee-Pipeline ein.

Alternative zur Gaslieferung

Die Pipeline ist die direkte Verbindung von Westeuropa und den Erdgasreserven von Russland. Damit die Energiewende in Deutschland erfolgreich umgesetzt werden kann, ist das Erdgas dringend notwendig. Die Pipeline stellt somit die Alternative zum Transit über Ukraine, Weißrussland und Polen dar. In den vergangen Jahren zeigte sich dieser Transit als störungsanfällig. Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) betitelt die Einweihung der Pipeline als „Meilenstein“ in der Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland.

geschrieben am: 07.11.2011