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Atomkraftwerk Fukushima: Radioaktives Gas entdeckt

Vor allem die letzten Monate sah es so aus, als ob sich die Lage im Unglücksreaktor in Fukushima langsam wieder entspannt. Nun wirkt es so, als ob sich die Situation wieder verschlechtert. Der Betreiber Tepco räumte nun ein, dass das Gas Xenon im Reaktor 2 entdeckt wurde. Das ist das klare Zeichen dafür, dass es eine Kernspaltung im betroffenen Reaktor gab.

Zweite Kernschmelze unwahrscheinlich

Gegenmaßnahmen werden bereits ergriffen. Dabei wurde ein Gemisch aus Borsäure und Wasser in den Reaktor gelassen. Das Gemisch soll verhindern, dass es weitere Kernspaltungen gibt. Allerdings ist es eher unwahrscheinlich, dass es zu einer zweiten Kernschmelze kommt, da nur geringe Mengen Gas ausgetreten sind. Die Druckverhältnisse sowie die der Temperaturen sind im Reaktor weiterhin stabil. Auch Experten sind der Meinung, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass nochmal radioaktive Strahlung austritt.

2 Erklärungen für Gasaustritt

Laut eines Professors der Kerntechnik gibt es 2 Erklärungen dafür, dass das Gas Xenon ausgetreten ist. Kazuhiko verkündete, dass Teile des Kernbrennstoffs, die im März bei dem Atomunfall geschmolzen sind, der Grund für die jetzige Kernspaltung sein könnten. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit höhere, dass die Ursache der Kernspaltung an den winzigen radioaktiven Teilchen liegt, die bei der Kernschmelze entstanden sind. Später kollidierten diese mit Neutronen. Kudo teilte mit, dass es dadurch zur Spaltung von Uran kam.

geschrieben am: 04.11.2011