Klage gegen Gazprom-Tochter GWH

14.10.2011 | Redaktion:

Die Steirische Gas-Wärme, welche auch als Gasgroßhändler tätig ist, hat der Wiener Gazprom-Tochtrer GWH wegen Verdachts wettbewerbswidriger Erdgas-Lieferverträge beim Kartellgericht geklagt. In der Feststellungsklage gibt es ähnliche Vorwürfe, wie die, mit denen die EU-Kartellwächter die vor 2 Wochen durchgeführten Razzien gerechtfertigt haben. Der Vertrag beinhaltet Konditionen, welche wettbewerbswidrig sind. Gazprom, bzw. in dem Fall GWH, würden ihre Marktmacht ausnutzen.

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Klage gegen Gazprom-Tochter GWH

Razzien in 10 Ländern



Bereits vor einigen Wochen hat die Steirische Gas-Wärme GmbH eine Feststellungsklage gegen die GWH eingebracht. Bei GWh wurde vor kurzer Zeit eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Je zur Hälfte gehört die GWH der russischen Gazprom export Ltd. sowie der Gazprom Schweiz AG. Die Razzien wurden in 10 Ländern durchgeführt, wobei Gazprom im Visier der Durchsuchungen stand.

Verträge dauern noch bis 2027



Im Jahr 2006 haben Gasgroßhändler wie beispielsweise das Grazer Unternehmen sogenannte „Take-or-Pay-Verträge“ mit Gazprom unterschrieben. Die Laufzeiten der Verträge dauern noch bis zum Jahr 2027 an. Egal ob Bedarf an Erdgas vorhanden ist, oder ob nicht: Es muss gezahlt werden. Dadurch wird es für die Abnehmer wesentlich schwieriger, ihr Gas woanders zu beziehen, wo es deutlich preiswerter ist.

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