Gazprom-Monopolstellung soll gebrochen werden

3.10.2011 | Redaktion:

Hamburg - Die EU-Kommission macht keine offiziellen Angaben zu den Zielen ihrer Ermittlungen. „SPIEGEL“-Informationen zufolge wollen die Behörden mit den Razzien erreichen, dass die Marktmacht des russischen Gaslieferanten kontrolliert wird. Gazprom soll für die Auslieferungen von Gas seinen Partnerfirmen strenge Bedingungen gestellt haben.

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Gazprom-Monopolstellung soll gebrochen werden

Gas durfte nicht an andere Länder verkauft werden
 


Die Beamten suchten bei E.ON Ruhrgas und RWE nach Gaslieferverträgen von ihren mittel- und osteuropäischen Tochterunternehmen. Nach Angaben eines Energiemanagers diktierte der russische Gasriese Konditionen in den Verträgen, die problematisch erscheinen. Beispielsweise durften manche osteuropäische Länder, die von Gazprom beliefert wurden, den Rohstoff nicht an weitere Länder verkaufen. Das Gas durfte nur für den eigenen Markt verwendet werden. Vermutlich wollte der Gasriese seine Monopolstellung auf einigen Energiemärkten klar stellen.

 

Monopolstellung könnte eingeschränkt werden
 


E.ON unisono und RWE verkündeten jedoch, dass solche Verträge, wenn sie denn bekannt sind, nach der EU-Marktliberalisierung nicht mehr abgeschlossen worden. Sollten die Wettbewerbshüter allerdings fündig werden und derartige Klauseln entdecken, könnte es ihnen mit milliardenschweren Strafen gelingen, die Monopolstellung von Gazprom einzuschränken.

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