Greenpeace Energy: Ökostrom zu Windgas

2.10.2011 | Redaktion:

Der deutsche Gasanbieter Greenpeace Energy will zukünftig Ökostrom in Windgas umwandeln. Damit soll das Problem gelöst werden, dass Ökostrom nicht speicherbar ist, wenn aufgrund guter Bedingungen zu viel elektrische Energie aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Das Gas kann über längere Zeiträume und in großen Mengen gespeichert werden. Wie Greenpeace mitteilt, könnte das Verfahren langfristig dazu beitragen, die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen.

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Greenpeace Energy: Ökostrom zu Windgas

Verhältnis von Produktion und Nachfrage von Ökostrom verbessern



Greenpeace bietet als Gasversorger den Kunden einen besonderen Tarif an, um den Aufbau der für Windgas notwendigen Infrastruktur finanzieren zu können. Der Vertrag beinhaltet, dass die Kunden zunächst Erdgas beziehen und ab 2012 eine schrittweise Einspeisung von immer größeren Anteilen an Windgas erfolgt. Nach Ansicht des Energieversorgers ist die Speicherung von Ökostrom aus Windkraftanlagen besonders wichtig. Weht viel Wind, werden große Mengen an Ökostrom erzeugt. Ist jedoch kaum Wind vorhanden, kann Ökostrom nicht in der notwendigen Menge hergestellt werden.


Energiewende unter Mitwirkung von Windgas



Greenpeace betont die Bedeutung von Windgas bei der Umsetzung der Energiewende. Wird Ökostrom derzeit nicht verbraucht, muss dieser zwischengespeichert werden oder geht verloren. Da die Stromnetze noch nicht ausreichend für Ökostrom ausgebaut sind, verschärft sich die Situation weiter. Im Jahr 2010 seien rund 127 Gigawattstunden Ökostrom aufgrund dessen verloren gegangen, wie die Bundesnetzagentur mitteilt. Greenpeace zeigt sich zuversichtlich, dass die Speicherung von Ökostrom als Windgas einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten kann.

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