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Neuer Gasstreit soll verhindert werden

Moskau - Die Ukraine und Russland wollen verhindern, dass es zu einem neuen Streit ums Gas kommt. Damit die Unstimmigkeiten geklärt werden können, trafen sich Dmitri Medwedew, der russische Präsident mit dem ukrainischen Kollegen Viktor Janukowitsch. Er ist der Meinung, dass für das bestehende Problem die richtige Lösung gefunden wird. Später war auch der russische Regierungschef Wladimir Putin bei dem Treffen anwesend.

2009 wurde Vertrag bereits abgeschlossen

Schon seit mehreren Monaten versucht Kiew, bessere Konditionen für den Vertrag auszuhandeln. Der Vertrag wurde bereits im Januar 2009 abgeschlossen und umfast einen Zeitraum von 10 Jahren. In dem Vertrag muss die Ukraine Lieferpreise zahlen, die höher sind als für andere EU-Länder. 2009 wurde der Vertrag von der damaligen ukrainischen Regierungschefin Julia Timoschenko und Putin abgeschlossen. Damit sollte ein Gasstreit beendet werden, welcher Lieferunterbrechungen nach Europa verursachte.

Moskau fordert Fusion von Naftogas und Gazprom

Aktuell läuft gegen Timoschenko ein Prozess. Verdacht auf mutmaßlichen Amtsmissbrauch. Sie soll 2009 Gasverträge unterschrieben haben, ohne dass sie die Zustimmung dafür hatte. Der Anklage zufolge waren die Abkommen alles andere als günstig für die Ukraine. Laut Medienberichten würde der Kreml die Preise wieder senken; unter der Bedingung, dass die Ukraine der Zollunion von Russland, Weißrussland und Kasachstan beitreten kann. Außerdem möchte Moskau die Fusion von Naftogas, dem ukrainischen Versorger sowie Gazprom, dem Energieriesen aus Russland. Russland hätte damit die Möglichkeit, die Versorgungswege nach Europa zu überprüfen.

geschrieben am: 26.09.2011