E-Control: Ungerechtfertigte Gaspreiserhöhungen

25.9.2011 | Redaktion:

Der österreichische Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sowie die Aufsichtsbehörde E-Control kritisieren die steigenden Gaspreise in Österreich als deutlich überteuert. Zudem gebe es keine Rechtfertigung für die Vorgehensweise der Versorger. Dies berichtet der ‚kurier.at‘. Die Gaspreisentwicklung sei überdynamisch.

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E-Control: Ungerechtfertigte Gaspreiserhöhungen

Deutliche Gaspreissteigerungen seit Jahresbeginn



Nicht nur in Deutschland steigen die Gaspreise deutlich an. Auch in Österreich lässt sich seit Beginn dieses Jahres ein deutlicher Trend nach oben bei den Gaspreisen verzeichnen. Reinhold Mitterlehner, der österreichische Wirtschaftsminister, sieht in den hohen Gaspreisen ein andauerndes Ärgernis. Zudem sei die Anhebung der Gaspreise nicht begründbar. Pünktlich zur neuen Heizsaison heben mehrere Gasanbieter die Preise an. Betroffen sind die Kunden von Wien-Energie, EVN, Begas oder die Ferngas AG. Ein durchschnittlicher Haushalt muss durch die Gaspreisanhebungen mit Mehrkosten von bis zu 100 Euro im Jahr rechnen. Mitterlehner weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Gaskosten in nur vier anderen europäischen Hauptstädten höher als in Wien seien.


Ölpreisbindung und langfristige Lieferverträge als Ursache



Nach Angaben der Versorger sei die Ölpreisbindung der Gaspreise als Hauptursache für die Preiserhöhungen zu sehen. Auch die langfristigen Lieferverträge machen eine kurzfristige Reaktion auf günstige Gaspreise an den Märkten unmöglich. Allerdings kritisiert die Aufsichtsbehörde E Control, dass die die Gewinne der Versorger in diesem Jahr an der oberen Grenze der Margenbandbreite der vergangenen zwei Jahre lägen. Deshalb müsse die Preispolitik hinterfragt werden. Die E Control führt zudem die günstigen Spotpreise im Sommer als Argument gegen die Preiserhebungen an und rät den Kunden, sich gegebenenfalls nach einem alternativen Versorger umzusehen.

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