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E.ON - Gasstreit landet vor Schiedsgericht

Der deutsche Energiekonzern E.ON hat laut Medienberichten Klage gegen den russischen Gaskonzern Gazprom vor einem Schiedsgericht eingereicht. Mit diesem Schritt versucht das Unternehmen die Gaspreise zu senken. Aktuell muss der Konzern deutlich höhere Preise für Gas bezahlen, als auf dem freien Markt vorherrschen.

Internationales Schiedsgericht muss entscheiden

Der Gasstreit zwischen den beiden Gaskonzernen E.ON und Gazprom muss nun von einem internationalen Schiedsgericht entschieden werden. Das Tochterunternehmen E.ON Ruhrgas teilte am Montag in Essen mit, dass man den Schritt, ein Schiedsgerichtsverfahren eröffnet zu haben, bestätigen könne. Allerdings seien beide Seiten auch an weiterführenden Gesprächen neben dem laufenden Verfahren bereit. In den laufenden Gaslieferverträgen sei die Möglichkeit, ein Schiedsgerichtsverfahren einzuleiten, ausdrücklich für den Fall vorgesehen, dass innerhalb einer bestimmten Zeitspanne keine Einigung bei den sogenannten Preiswiederverhandlungen erzielt werden kann.

Bindendes Urteil

E.ON zahlt derzeit höhere Gaspreise an Gazprom, als aktuell auf dem freien Markt vorherrschen. Das liegt an der Ölpreisbindung. Der deutsche Konzern gerät dadurch jedoch in massive Schwierigkeiten, doch Gazprom beschreibt die Preislage als vorübergehend und sieht deshalb keine Notwendigkeit, andere Schritte zu unternehmen. Doch mit dem Urteil des Schiedsgerichts wird der Gasstreit beendet, denn das Urteil ist bindend.

geschrieben am: 03.08.2011