Familientod durch Gasunfall - Vormieter schuldig?

29.7.2011 | Redaktion:

Köpenick – Ermittlungen ergaben, dass die sechsköpfige Familie aus Berlin-Köpenick in Folge einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben ist. Nun wird vermutet, dass die Vormieter nicht ganz unbeteiligt sind: Weil der Gasbetreiber ihnen aufgrund unbezahlter Rechnungen das Gas abstellte, beheizten sie ihre Wohnung mit mobilen Heizkörpern. Sie stopften in das an der Gastherme befindliche Abzugsrohr Zeitungen und alte Stofffetzen. Dadurch kam die Familie in Köpenick ums Leben.

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Familientod durch Gasunfall - Vormieter schuldig?

Ermittlungen gegen die Vormieter



Offenbar gibt es durch die Ermittlungen erste Erkenntnisse über die Unglücksursache. Nach Angaben der zuständigen Mordkommission und der Staatsanwaltschaft gaben die Vormieter in den Vernehmungen an, dass die das Abzugsrohr vor einigen Jahren aufgrund von störender Zugluft und Kälte mit Zeitungen und Stoff verstopft haben. Das bedeutete für Anna P., ihren vier Kindern und dem Lebensgefährten scheinbar das Todesurteil. Im Zuge der Ermittlungen wurden die Gegenstände im Abzugsrohr gefunden. Medienberichten zufolge wurde nun ein Ermittlungsverfahren gegen die Mutter und ihren erwachsenen Sohn eingeleitet. Das Verfahren wird wegen Verdacht auf fahrlässige Tötung eingeleitet.


Gastherme hätte nicht in Betrieb genommen werden dürfen



Jetzt ist nur noch die Frage offen, wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass die Familie durch eine Gasvergiftung ums Leben kam. Normalerweise hätte die Gastherme gar nicht in Gang gesetzt werden dürfen. Die Staatsanwaltschaft gab bereits bekannt, dass noch weitere Tatverdächtige ermittelt werden könnten. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft verkündete, dass vor allem untersucht werden soll, ob die Therme ordnungsgemäß gewartet wurde.

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