Familientragödie durch Gas-Vergiftung?

27.7.2011 | Redaktion:

Am Montag ereignete sich in Köpenick ein Unfall, bei dem eine sechsköpfige Familie ums Leben kam. Die Obduktion ergab, dass es sich nicht um einen Mord, sondern um eine Kohlenmonoxid-Vergiftung handelte. Wie die „Welt“ berichtet, starben die Kinder wahrscheinlich im Schlaf. Feuerwehr sowie Augenzeugen erzählten von einem friedlichen Anblick. Behörden und Medien vermuteten anfangs, dass der 40 jährige Lebensgefährte der Mutter seine Freundin und die Kinder aus Angst vor einer Trennung getötet hatte.

Kostenloser Gasvergleich!
oder
Größe auswählen
Verbrauch eingeben
Ihre Postleitzahl
Unsere Garantien:
  • Bonus auch bei Wechsel nach dem 1. Jahr
  • Garantierter bester Preis!
  • Unabhängig & Neutral!
  • Geprüft aufs Kleingedruckte!
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Kostenfreier Wechsel
TÜV Siegel Stromvergleich

Familientragödie durch Gas-Vergiftung?

Mord wird ausgeschlossen



Erste Ermittlungen der Polizei ergaben eine andere Darstellung der Tragödie. Durch die Obduktion wurde herausgefunden, dass es Anhaltspunkte für eine Vergiftung mit dem lebensgefährlichen Gas Kohlenmonoxid gibt. Mord oder Selbstmord wurde als Todesursache aber deutlich ausgeschlossen. Des Weiteren gibt es keine weiteren Indizien für einen Suizid.

Vermutlich war eine Gastherme kaputt



Vorerst konnte nicht geklärt werden, woher die Vergiftung kam. Kohlenmonoxid kann man zwar weder sehen noch riechen, ist jedoch sehr gefährlich. Es kann bereits in kleineren Mengen Übelkeit und Kopfschmerzen verursachen; bei größeren Mengen kann es tödlich sein. Bei Verbrennungsprozessen kann Kohlenmonoxid entsehen, wenn zu wenig Sauerstoff vorhanden ist. Es besteht die Möglichkeit, dass in der Köpenicker Erdgeschosswohnung eine Gastherme für heißes Wasser defekt war. Das Gas könnte an dieser Stelle ausgetreten sein. Die Polizei will die Gastherme nun technisch untersuchen.

§ Zitieren der News mit Verlinkung ausdrücklich gestattet!