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E.ON: Chancenlos bei Verhandlungen mit Gazprom

Der Energieriese E.ON muss weiterhin hohe Einkaufspreise für Gas bezahlen, obwohl es auf den Weltmärkten wesentlich preiswerter ist. Die Verhandlungen mit dem russischen Gasgiganten Gazprom und E.ON über flexiblere Preise sind zunächst gescheitert. Nach einer Meldung der „Welt“ lief zum Monatsende die Frist ab. Innerhalb dieser Frist hätten sich die Russen auf Änderungen der Verträge einlassen können.

E.ON hat Recht zu einer Klage

E.ON hat allerdings noch eine kleine Chance: Wie aus Verhandlungskreisen bekannt wurde, kann die Frist noch ein weiteres Mal bis in den Juli verlängert werden. Ein Kommentar von E.ON gab es diesbezüglich nicht. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, die Angelegenheit über ein Schiedsgericht zu klären. Gazprom-Sprecher Sergej Kuprjanov gab bekannt, dass E.ON das Recht zu einer Klage hat. Man sei auf jede Entwicklung vorbereitet.

Verluste in Höhe von einer Milliarde Euro

Fakt ist: Für die gesamte Branche ist dieser Fall wichtig. Denn in den Verträgen zwischen E.ON und Gazprom ist der Gaspreis an den Ölpreis gekoppelt. Diese Regelung ist durchaus üblich. Auf dem freien Markt ist das Gas derzeit preiswerter, weshalb Ruhrgas es am liebsten dort kaufen möchte. Denn für E.ON ist es nicht möglich, die hohen Preise an die Kunden weiter zu geben. Aus diesem Grund macht der Konzern eher ein mieses Geschäft mit Gas und rechnet mit Verlusten in Höhe von einer Milliarde Euro.

geschrieben am: 06.07.2011