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Abbau von unkonventionellem Gas wird verboten

Medienberichten zufolge stimmte das französische Parlament einem Gesetzentwurf zu, der den Abbau von Gas in Frankreich untersagt, welches nicht konventionell ist. Nach heftigen Protesten in der Bevölkerung wurde das Gesetz von der regierenden UMP auf den Weg gebracht. Nun muss nur noch der Senat seine Zustimmung geben.

Im Hochdruckwasser befinden sich chemische Zusätze

Nichtkonventionelles Gas hat den Nachteil, dass es in Ton oder Schwarzschiefer gebunden ist, somit genügt hier keine einfache vertikale Bohrung an der höchsten Stelle, um das Lager zu entleeren. Damit das Erdgas in einer guten wirtschaftlichen Menge gefördert werden kann, ist es erforderlich, dass die Schieferschichten anhand der Methode des Hydraulic Fracturing aufgebrochen werden. Bei dieser Methode werden Millionen Liter Wasser unter Hochdruck durch die Bohrschächte in die Schieferformation gedrückt, damit Risse entstehen. Um die Risse zu vergrößern, wird das Hochdruckwasser mit chemischen Zusätzen gemischt.

Umweltschützer befürchten eine Verseuchung des Grundwassers

Das Gesetz, welches vom französischen Parlament verabschiedet wurde, verbietet diese Methode. Kritiker vermuten jedoch, dass der Interpretationsspielraum zu groß ist. Umweltschützer sind zudem der Meinung, dass eine Verseuchung des Grundwassers durch die chemischen Zusatzstoffe stattfinden kann. Die USA setzt bereits seit vielen Jahren auf den Abbau von unkonventionellem Gas.

geschrieben am: 13.05.2011