Gasnetz von Gelsenwasser intensiv untersucht

20.4.2011 | Redaktion:

Die Gelsenwasser Energienetze GmbH (GWN) will in Zusammenarbeit mit der Ruhrkohle AG (RAG) Maßnahmen ergreifen, um eine störungsfreie Versorgung mit Erdgas sicherzustellen. Notwendig werden zusätzliche Kontrollen des Gasnetzes aufgrund aktueller Schäden am Erdgasverteilnetz. Zudem habe es Bodenbewegungen in Annaberg und in Alpsray gegeben, die Auswirkungen auf das Gasnetz haben könnten. Dies geht aus einem Bericht der ‚Rheinischen Post‘ vom 20. April hervor.

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Gasnetz von Gelsenwasser intensiv untersucht

Stahl gegen Polyethylen austauschen



In Rheinberg wollen die GWN sowie die RAG eine verstärkte Kontrolle der Gasleitungssysteme durchführen. In der Vergangenheit habe es Bodenbewegungen gegeben. In den Gebieten, in welchen starke Bodenbewegungen verzeichnet wurden, sollen die Gasversorgungsleitungen an den bereits installierten Dehnungselementen zusätzlich mit Trennschnitten oder den Ausbau der Dehner entspannt werden. Die betroffenen Rohrleitungsabschnitte sollen zudem durch Leitungen aus Polyethylen ersetzt werden. Die Leitungen seien dann aufgrund der Materialeigenschaften deutlich beweglicher als Stahl. Sollte es erneut zu Spannungen und Bewegungen im Boden kommen, könnten diese durch die neuen und verbesserten Leitungen besser kompensiert werden.


Bodenbewegungen vor allem in Annaberg und Alpsray



In Rheinberg sind vor allem die Stadtgebiete Annaberg und Alpsray von Bodenbewegungen betroffen. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Monaten bereits die vorhandenen Gashausanschlüsse aus Stahl gegen Hausanschlüsse aus Polyethylen getauscht. Das vollständige Gasnetz soll in den bergbaubeeinflussten Gebieten der Stadt Rheinberg zukünftig zweimal in der Woche begangen und auf mögliche Schäden, aus denen Gas austritt, untersucht werden. Die betroffenen Teile des Gasnetzes erstrecken sich auf einer Länge von rund 34 Kilometern. Betroffen sind 1.290 Hausanschlüsse. Zudem bittet die GWN die Anwohner, den Störungsdienst zu informieren, sollten sie Gasgeruch bemerken. Die Kosten für die in Bezug auf die Maßnahmen notwendigen Tiefbauarbeiten werden von der Ruhrkohle AG getragen.


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