Anwohnerklagen gegen Erdgaspipeline NEL

19.4.2011 | Redaktion:

Laut Medienberichten muss sich mit dem geplanten Bau der Nordeuropäischen Erdgasleitung NEL das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg auseinandersetzen. Seitdem im Februar der Beschluss zum Bau des Teilabschnittes von Hittbergen über Achim nach Rehden ergangen ist, sind mehrere Klagen gegen das geplante Vorhaben eingegangen. Vor allem bei den Anwohnern der a die Pipeline grenzenden Gebiete regt sich Widerstand.

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Anwohnerklagen gegen Erdgaspipeline NEL

Klagen wegen zu geringen Abständen zu angrenzenden Bauten



Zwar haben die ersten Arbeiten bereits begonnen, dennoch liegen dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg verschiedene Klagen gegen den Bau des 200 Kilometer langen Teilabschnittes der NEL zwischen Hittbergen und Rehden vor. Wie das OVG berichtet, gehören zu den Klägern unter anderem die Stadt Winsen, die Gemeinde Stelle und rund 100 Anwohner und private Eigentümer. Einer der Hauptkritikpunkte ist der zu geringe Abstand zu der Wohnbebauung. Außerdem seien die Abstände zu Schulen und Betriebsgebieten zu gering. Des Weiteren befürchten Landwirte und Gewerbetreibende Benachteiligungen durch die Verlegung und den Betrieb der Gaspipeline. Zudem seien mögliche Planungsalternativen nicht ausreichend geprüft worden.


Weiterleitung des Gases aus OPAL



Bei der NEL handelt es sich um einen Anbindungsleitung an die Ostsee-Pipeline OPAL. Über die NEL soll das Gas, welches über die OPAL-Pipeline nach Mecklenburg Vorpommern transportiert wird, an die Erdgaskunden in Deutschland, Dänemark, Belgien, Frankreich, Großbritannien sowie in den Niederlanden geliefert werden. Der Anlandungspunkt der Pipeline liegt in Lubmin. Von dort aus verläuft die Leitung auf 240 Kilometern durch Mecklenburg Vorpommern. Auf weiteren 200 Kilometern verläuft die Erdgasleitung dann durch Niedersachsen und endet in Rehden. Das Erdgas stammt aus Russland und soll in Rehden in einem Erdgasspeicher eingelagert und in das westeuropäische Erdgasnetz weitergeleitet werden.

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