Gas-Großalarm in Bad Driburg

17.4.2011 | Redaktion:

Am Freitagmorgen gegen 9 Uhr hatte ein 45 Jahre alter Mann mit einer Baufräse die Hauptgasleitung in einem Gewerbegebiet in Bad Driburg aufgerissen. In der Folge wurde Gasalarm ausgelöst und fünf Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Dies berichtet das ‚Westfalen Blatt‘ am 16. April. Die Bad Driburger Südstadt musste fast vollständig gesperrt bzw. evakuiert werden. Von der Evakuierung betroffen waren rund 700 Personen, die im und an dem Gewerbegebiet Bad Driburg Süd arbeiten.

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Gas-Großalarm in Bad Driburg

Schwierigkeiten beim Gas abstellen



Nachdem am Freitagmorgen ein 45-jähriger Arbeiter mit einer Baufräse die Hauptgasleitung zerstört hatte, er hatte die Stahlleitung aufgerissen, musste das gesamte Gewerbegebiet in der Bad Driburger Südstadt evakuiert werden. Auch die angrenzende Bundesstraße B64 war betroffen und musste bis 15 Uhr gesperrt werden. Die evakuierten Menschen konnten entweder nach Hause oder wurden mit Bussen zu der Nethehalle nach Neuenheerse gebracht und dort betreut. Da sich in dem Gewerbegebiet und in dem von dem Gasaustritt betroffenen Gebiet keine Privathäuser befinden, waren ausschließlich Betriebe und Unternehmen von der Evakuierung betroffen. Sowohl die Sperrung als auch die Evakuierung verliefen reibungslos. Als schwierig erwies es sich, die Gaszufuhr zu unterbrechen und das weitere Ausströmen des Erdgases zu verhindern. Zwar konnten Mitarbeiter des Gasversorgers RWE den Gashahn schließen, allerdings musste das in der Leitung befindliche Gas ebenfalls entweichen.


Gasexplosion verhindert



Gegen 15 Uhr wurde mit der Reparatur begonnen. Dazu wurde eine Metallschelle angebracht. Es bestand nach Angaben von Rudolf Lüke aus Bellersen, dem stellvertretenden Kreisbrandmeister, eine erhöhte Explosionsgefahr. Doch die drehenden Winde und die Tatsache, dass Erdgas leichter als Luft sei, konnten eine schwere Gasexplosion verhindern. Zudem wurde die Gaskonzentration immer wieder kontrolliert. Bis Samstag mussten Verbraucher aus Siebensterns und Bukes auf Erdgas aufgrund der andauernden Reparaturarbeiten verzichten.

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