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Frackingverfahren ohne klimatische Vorteile

Laut einem Bericht von ‚Süddeutsche.de‘ vom 15. April ist das umstrittene Frackingverfahren nicht so sauber, wie Befürworter bislang dachten. Bei dem Verfahren wird unkonventionelles Erdgas gewonnen, indem mit Sand und Chemikalien versetztes Wasser in die Gas tragenden Gesteinsschichten und Flöze gepumpt wird. Wie sich nun herausstellt, wird das Klima bei dem Verfahren stärker belastet als bei der Verbrennung von Kohle.

Klimaschädliche Erdgasförderung?

Zu dieser Erkenntnis gelangten Forscher der Cornell University. Zwar verbrennt Gas an sich weitaus sauberer als andere fossile Energieträger, dieser Vorteil wird jedoch durch das Förderverfahren Fracking zerstört. Bei der Methode entweicht nach Angaben der Forscher viel Erdgas, während die Spezialflüssigkeit in das Gestein gepresst wird. Zudem gehe mehr Gas bei der Produktion verloren als bei üblichen Gasfeldern. Die Verlustquote liegt bei bis zu acht Prozent und beträgt damit das Doppelte der normalen Verlustquote. Methan ist außerdem ein Treibhausgas und stellt einen wesentlichen Bestandteil von Erdgas dar. Die Forscher um Robert Howarth haben herausgefunden, dass der gesamte Prozess das Klima um bis zu 20 Prozent stärker belastet, als wenn die Energie aus Kohle gewonnen würde.

geschrieben am: 15.04.2011