Agravis verkauft zukünftig auch Gas

30.3.2011 | Redaktion:

Wie die ‚Wolfsburger Allgemeine Zeitung‘ am 29. März berichtet, verkauft der Agrarhändler Agravis Raiffeisen AG zukünftig auch Erdgas. Somit macht das Unternehmen den Stadtwerken sowie den anderen Gasanbietern Konkurrenz. Eigens für den Einstieg auf dem Gasmarkt gründete die Agravis Raiffeisen AG zusammen mit 33 Genossenschaften das Gemeinschaftsunternehmen Raiffeisen-Energie.

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Agravis verkauft zukünftig auch Gas

Liberalisierung des Gasmarktes nutzen



Am Dienstag kündigte Geschäftsführer Torsten Fischer in Hannover an, dass das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen Raiffeisen Energie in dieser Woche die Geschäfte aufnehmen werde. Das Unternehmen gehe bewusst jetzt an den Start, so Fischer, da in der nächsten Zeit die erste Welle der Wechselwilligen erwartet wird. Der Einstieg in den Gasmarkt sei die Antwort des Unternehmens auf die Liberalisierung des Gasmarktes, welche im vergangenen Oktober durch Richtlinien der Bundesregierung weiter voran getrieben wurde. Raiffeisen Energie wolle versuchen, der Konkurrenz Marktanteile zu entlocken. Als besonders gute Grundlage sieht Fischer dafür die Kundenbindung an die Fläche. Vor allem den Raiffeisenmärkten und Tankstellen auf dem Land könnten gute Angebote unterbreitet werden.


Einfache Vertragsgestaltung angestrebt



Agravis wies bereits in der Vergangenheit vielfältige Geschäftsfelder auf. Neben dem Handel mit Getreide-, Futter- und Düngemitteln und mit Saatgut und Landtechnik hatte sich das Unternehmen in der Vergangenheit an den klassischen Brennstoffhandel mit Heizöl und Kohlen gewagt. Allerdings sei dieses Geschäftsfeld rückläufig. Das Ziel der Raiffeisen Energie sei es, die schlanken Strukturen zu nutzen, um Kostenvorteile an die Kunden weiter zu geben. Fischer betont die einfache Vertragsgestaltung ohne versteckte Kosten und mit kurzen Abwicklungswegen. Zudem komme man mit geringen Margen zurecht. Zwar machte das Unternehmen keine Angaben über die Preisgestaltung, aber Fischer sagte, man werde mit zwei Produktvarianten aufwarten. Beide sollen eine Preisgarantie und eine Mindestlaufzeit von jeweils 12 bzw. 24 Monaten haben. Zunächst soll der flächendeckende Betrieb in Niedersachsen eingeführt werden. Doch Fischer zeigte sich zuversichtlich, dass man bereits zum Jahresende den Vertrieb in anderen Bundesländern, sowohl im Norden als auch im Süden, aufnehmen könne. Der Konzern denkt des Weiteren über einen Einstieg in den Stromhandel nach.

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