Beteiligung der BEW an Gas- und Dampfkraftwerk

28.3.2011 | Redaktion:

Laut einem Bericht der ‚Ibbenbürener Volkszeitung‘ vom 27. März beteiligt sich die BEW GmbH über die Stadtwerke Gemeinschaft ‚Tobi Gas‘ an dem neuen Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Bremen. Ursprünglich war eine Beteiligung an dem von der Steag geplanten Kohlekraftwerk ‚Herne 5‘ geplant, allerdings wird dieses aufgrund der fehlenden Wirtschaftlichkeit derzeit nicht umgesetzt. Wie BEW-Chef Werner Vogel mitteilt, haben die anderen Tobi-Mitglieder ebenfalls eine Möglichkeit gesucht, sich an der Stromerzeugung zu beteiligen. Für alle kam das neue Gas- und Dampfturbinenkraftwerk genau richtig.

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Beteiligung der BEW an Gas- und Dampfkraftwerk

Tobi beteiligt sich an Gas-Kraftwerk



Insgesamt wird für das neue Bremer Gas- und Dampfturbinenkraftwerk eine Investitionssumme von rund 450 Millionen Euro veranschlagt, von denen allein 70 Millionen Euro von den Tobi-Mitgliedern stammen sollen. Tobi soll zudem einen Anteil von 15,5 Prozent an dem Kraftwerk halten. Dies entspricht einem Wert von 69 Megawatt. Die BEW investiert 12 Millionen Euro und ist mit 12 Megawatt beteiligt. Mit diesem Anteil könnte die Hälfte der privaten Stromkunden der BEW mit Energie versorgt werden. Laut dem Artikel werden 2,2 Millionen Euro aus dem Eigenkapital der BEW stammen und die restlichen Investitionskosten über Fremdmittel gedeckt. Vogel ist jedoch sicher, in ein gutes Projekt zu investieren. Er räumt allerdings auch ein, dass dies abhängig von der Entwicklung der Strom- und Gaspreise sei.

Hauptkunde des GuD ist die DB Energie



Der Energieversorger der deutschen Bahn, die DB Energie, hat fest zugesagt, 165 Megawatt des in dem Gas- und Dampfturbinenkraftwerk erzeugten elektrischen Stroms abzunehmen. Zudem soll das Unternehme eine zweiprozentige Beteiligung an dem Kraftwerk erhalten. Die DB Energie sorgt dafür, die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks, welches in dem Bremer Stadtteil Mittelsbüren entstehen soll, gesichert ist. Vogel sieht weitere Vorteile des Kraftwerks, da es beispielsweise bei Bedarf schnell hoch- und runtergefahren werden kann und sich deshalb eignet, sich der Marktlage schnell anzupassen. Das Kraftwerk soll auf einem Industriegelände errichtet werden und bereits 2013 den Betrieb aufnehmen. Das Industriegelände befindet sich an der Weser. Das Flusswasser soll als Kühlmittel genutzt werden. Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk soll einen Wirkungsgrad von 58 Prozent haben.

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